11. Netzwerktreffen – 09. September 2016

Runter mit den Verwaltungskosten, was bringt BPM?

Das 11. Netzwerktreffen fand unter dem Thema „Kostenreduktion in der ÖV, was trägt BPM dazu bei?“ am 09. September 2016 im Wankdorf|Center in Bern statt.

Das Thema „Kostenreduktion in der ÖV, was trägt BPM dazu bei?“ ist in Zeiten der Sparsamkeit in der Öffentlichen VEwaltung ein wichtiges Kriterium. Dies diskutierten die ReferentInnen und TeilnehmerInnen miteinander und arbeiteten in den Worldcafés Statements zu Fragen der Moderatoren aus.

….>> Dazu sagt er, dass eine Dokumentation von den Prozessen unerlässlich ist und eine Standardisierung von den Prozessen und ein Prozessvergleich (Benchmarking) ermöglichen. Diese Initiative fördert ein neues Führungsverständnis und reduziert den Aktivismus und die kontinuerliche Restrukturierung der Aufgaben. Was die größte Herausforderung ist? Die Angaben und das Zahlenmaterial muss auch von den Stellen korrekt sein.

Im zweiten Vortrag „Prozessautomatisierte eGov-Portale, die Self-Scanning-Kassen der öffentlichen Verwaltung?“ von Hr. Heil, csc, wurde festgehalten, dass die Digitalisierung soll zur Selbstverständlichkeit werden sollte. BPMN Engines, das Festlegen von Regeln und gut dokumentierte Prozesse sind als Voraussetzung dazu zu sehen. Die grösste Herausforderung dazu sind eine adäquate Kommunikation, ein agiles Vorgehen und natürlich auch für eine Automatisierung taugliche Prozesse. Die Einhaltung von Informationssicherheit und Datenschutz sind ebenfalls von grosser Bedeutung.

Herr Christ, Conelo GmbH, stellt in seinem Vortrag „BPM bringt „Alles oder Nichts!“ die zentrale Frage: „Wo mache ich BPM und für wen“? D.h. „Wo-für?“ BPM beinhaltet mehr als Kostenreduktion, eine Automatisierung und/oder eine Qualitätserhöhung, wenn gezielt die Mitarbeiter und die Kunden eingebunden werden.

Den Abschluss gab Frau Röhm, FHNW mit der Kurzvorstellung der aXc-Studie „Wieviel kostet ein ICT- Arbeitsplatz einer Schweizer Gemeinde wirklich?“ Die Studie ist noch nicht abgeschlossen und soll am Ende zeigen, wo die höchsten Kosten am Arbeitsplatz bei den Gemeinden liegen. Die Transparenz über die Gesamtkosten ist derzeit leider nicht gegeben. Diese Transparenz zu bekommen stellt eine zentrale Herausforderung der Studie dar. Heute fehlen uns auf der einen Seite die Vergleichsmöglichkeiten, auf der anderen Seite haben wir immer mehr smarte digitale Bürger.


Vorträge zum Download

Referat 1 – Was macht die Optimierung von Geschäftsprozessen in der öffentlichen Verwaltung – Dr.rer.pol. Marcel Egger; Egger, Dreher & Partner AG
Referat 2 – Prozessautomatisierte eGov-Portale, die Self-Scanning-Kassen der öffentlichen Verwaltung? – Wolfgang Heil, CSC Switzerland GmbH
Referat 3 – BPM bringt „Alles oder Nichts!“ – Johannes P. Christ, CONELO GmbH
Kurzvorstellung aXc-Studie: Wieviel kostet ein ICT- Arbeitsplatz einer Schweizer Gemeinde wirklich? – Ruth Röhm, FHNW

Worldcafés – Zusammenfassung und Ergebnisse


Worldcafé 1 – Das perfekte eGov Portal der Zukunft,

Moderation: Wolfgang Heil

Das perfekte (prozessbasierte) eGov Portal der Zukunft für Bürger, Firmen, Verwaltungen: Was erwarten Sie als Bürger, Unternehmer, Anbieter?

Worldcafé 2 – Prozessmanagement in der ÖV

Moderation: Dr. rer. pol. Marcel Egger

Prozessmanagement in der Öffentlichen Verwaltung

Worldcafé 3

Moderation: Johannes P. Christ

Ist BPM als Begriff und Disziplin noch zeitgemäß?