9. Netzwerktreffen – 19. September 2014


  • Prof. Dr. Barbara Thönssen, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov
  • Prof. Dr. Barbara Thönssen, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov
  • 9. Netzwerktreffen BPM4eGov, TeilnehmerInnen
  • Philippe Papst - 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014, BM4eGov-bapst
  • Ueli Schlatter, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov
  • Partner, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Networking - 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Networking - 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Networking - 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • 9-BPM4eGov-sponsoren02
  • Reiner Bildmayer, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Reiner Bildmayer, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Reiner Bildmayer, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Partner, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Henning Radermacher, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov
  • Henning Radermacher, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov
  • Partner, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov am 19. September 2014
  • Christof Wahrenberger, SBB, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov
  • Prof. Dr. Konrad Walser, 9. Netzwerktreffen BPM4eGov

Wenn Prozesse laufen lernen… Mobile Governance in der Verwaltung

Am Freitag, 19. September fand bereits das 9. Netzwerktreffen zum Thema „Wenn Prozesse laufen lernen… Mobile Governance in
der Verwaltung“ statt.

Stephan Fischli, ITpearls AG, begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und leitete die Veranstaltung mit einer kurzen Vorstellung der Initiative ein. Als erste Referentin zeigte uns Prof. Dr. Barbara Thönssen auf, inwieweit mobile Geschäftsanwendungen in E-Government Projekten in Angriffe genommen werdenund was sie dort für eine Rolle spielen. Sie vermittelte überdies einen Überblick über weitere Technologietrends rund um Mobile Government. Philipe Papst, OFROU berichtete über das Projekt MISTRA VU zur mobilen Erfassung von Verkehrsunfällen. Vor Ort werden beispielsweise per digitalem Stift die Daten erfasst und sofort gespeichert. So entfällt das mühsame manuelle Erfassen von umfangreichen Papierformularen bei der Unfallaufnahme.

Das Frühstück nutzten die TeilnehmerInnen und Referenten zum regen Austausch und zum Networking.

Nach der Pause stellte Herr Bildmayer, SAP, die City-APP von SAP vor. Das Konzept beruht darauf, den Bürgern, Touristen und Geschäftsreisenden alle interessanten und notwendigen Informationen mittels einer einzigen Anwendung per APP anzubieten. Egal ob zur Hotelsuche, Parkhaussuche und Verfügbarkeitsanzeige über freie Parkplätze oder Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants sowie Mietservices werden übersichtlich und mit einfachem Zugriff aufbereitet. Die Bereitstellung all dieser Informationen ist vor allem in enger Zusammenarbeit mit der Stadt, den Bürgern und Geschäftstreibenden entstanden.

Ausgehend von einer ausführlichen Live-Demonstration präsentierten im Anschluss Herr Wahrenberger, SBB, und Herr Radermacher, Accenture, die entwickelteAPP zur Überwachung der SBB Infrastrukturanlagen im Projekt ZMON. Im SBB-Projekt war ein wesentlicher Erfolgsfaktor und war es von besonderer Bedeutung, dass Vertreter der Mitarbeiter ins Projekt involviert wurden, um den Bedürfnissen und Herausforderungen bei der täglichen Arbeit in Bezug auf Örtlichkeit und Witterung gerecht zu werden.

Zum Abschluss dieser gelungenen Veranstaltung fasste Prof. Dr. Konrad Walser, Fachhochschule Bern, kurz die wesentlichen Eckpunkte der Referate zusammen.

Wir danken allen Referenten und Partnern für die gelungene Veranstaltung

SAVE THE DATE

10. Netzwerktreffen
11. September 2015
9.30 – ca. 12.45 Uhr

Veranstaltungsort

STADE DE SUISSE
Wankdorf|Center
Papiermühlestrasse 71
3014 Bern

Tel  +41 31 561 61 11
E-Mail initiative@bpm4eGov.ch

Vorträge zum Download

Begrüssung

Stephan Fischli ist CEO der Beratungsfirma ITpearls AG und itp commerce ag. Er ist Beirat und Initiator der Initiative BPM4eGov.

S-FISCHLI

Stephan Fischli,
ITpearls AG

„e“ oder „i“ – mobiles BPM in der Wolke – der Versuch einer Auslegeordnung
Gemäss dem Forrester Report von 2013 werden 10 Technologietrends die Zukunft der Geschäftsanwendungen und deren Architektur neu zu gestalten und die Art wie Anwendungen entwickelt, eingekauft und betrieben werden stark verändern. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und zeigt, was davon in E-Government-Projekten in der Schweiz bereits in Angriff genommen wird.Prof. Dr. Barbara Thönssen ist Dozentin an der FHNW mit Schwerpunkt in der Forschung. Forschungsthema ist die Repräsentation von Information und Wissen in Geschäftsprozessen einer Art, die sowohl von Menschen als auch von Maschinen verstanden werden kann. Anwendungsdomäne ist immer das Unternehmen, das kann eine Firma aber auch eine öffentliche Verwaltung sein.

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Prof. Dr. Barbara Thönssen,
FHNW
School of Business

Mobile Erfassung von Verkehrsunfällen –
Erfahrungsbericht aus dem Projekt MISTRA VU

Die Anwendung MISTRA VU dient der Erfassung von allen polizeilich registrierten Verkehrsunfällen auf der Strasse. Dies umfasst die die Lokalisierung der Unfälle (lineare und punktuelle Georeferenzierung), den Abgleich mit den FFRRegistern (MOFIS und FABER) sowie der Erstellung von Skizzen auf Basis von Katasterplänen und der Plausibilisierung. Der Praxisvortrag ermöglicht einen Einblick in die Entwicklung und schildert die Herausforderungen des Projektes.
(Vortrag auf französisch, Präsentationsfolien deutsch)Philippe Papst, Chef de Projet VU Saisie. Département fédéral de l’environnement, des transports, de l’énergie et de la communication DETEC; Office fédéral des routes OFROU; Division Circulation routière; Statistique des accidents, analyses, bases de sécurité

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Philippe Bapst

Philippe Bapst, OFROU/ASTRA

Herausforderungen im Prozessmanagement von Schweizer Gemeinden
Wenn Bürger und Unternehmen vermehrt über elektronische (und mobile) Kanäle an Gemeinden gelangen, kommt klar definierten und allenfalls automatisierten Geschäftsprozessen eine noch höhere Bedeutung zu. Was aber, wenn die dazu notwendigen Grundlagen (Ausbildung, Prozessdefinitionen, Softwareunterstützung, etc.) dann noch fehlen?Ueli Schlatter ist Dozent für Wirtschaftsinformatik an der Zürcher Fachhochschule ZHAW School of Management and Law. Neben seiner Tätigkeit in Aus- und Weiterbildung zu Themen an der Schnittstelle von Betriebswirtschaftslehre und Informationssystemen berät und unterstützt Herr Schlatter Führungskräfte aus Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung in schwierigen Veränderungsprozessen.

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Ueli Schlatter,
ZHAW School of Management and Law

City-App – eine moderne Plattform für Bürgerbeteiligung und Standortförderung
Das Co-Innovationsprojekt City App verdeutlicht, wie Städte und Gemeinden flexibel ihr urbanes Kooperationspotential erschliessen und an ihre spezifischen Anforderungen anpassen können. Für die Umsetzung wurde ein Hybrid-App-Ansatz gewählt, um auf allen derzeit verfügbaren (Apple iOS, Android, Windows Mobile Phone) und zukünftigen Mobilplattformen lauffähig zu sein. Durch die Bereitstellung der City-App über eine sichere Cloud-Infrastruktur können bestehende Backend-Lösungen problemlos angebunden werden. Das Referat zeigt auch auf, wie mit der SAP Mobile Plattform das Vorhaben umgesetzt wurde.Reiner Bildmayer is Senior Researcher & Architect at Research & Innovation at SAP SE. He joint SAP in 1995 in the consulting area of Supply chain. After this he worked at SAP within various roles in Product Management and Product Development. Reiner has experience in discrete manufacturing and automotive processes as well as in the chemical, food and pharmaceutical industries. Beyond that he gained experience within Public Sector and typical local Government processes. Currently Reiner runs and advices Projects in cities like Berlin, Nuremberg, Cardiff, and Singapore.

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Reiner Bildmayer

Reiner Bildmayer, SAP

SBB Goes Mobile – Field Force Enablement im Anlagenmanagement der SBB Infrastruktur
Wie mit einer iPad App die Überwachung der SBB Infrastrukturanlagen standardisiert und informatisiert wird. Situation und Nutzen am Beispiel “ZMON (Zustandsmonitoring SBB Infrastruktur)”Henning Radermacher ist Berater bei Accenture und in dieser Funktion derzeit bei der SBB tätig.
Christoph Wahrenberger ist für den Bereich Infrastruktur Anlagen und Technologie bei der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) verantwortlich. In seiner Berufslaufbahn hat er umfassende Erfahrung in der Position als Mitglied in einer Geschäftsleitung, als Consultant, Projektleiter und Businessanalyst unter anderem im Banken- und Finanzsektor gesammelt.

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Henning Radermacher
Henning Radermacher, Accenture
Christoph Wahrenberger
Christoph Wahrenberger, Schweizerische Bundesbahnen SBB
Abschluss

Prof. Dr. Konrad Walser ist Dozent/Senior Researcher PEG an der Berner Fachhochschule, E-Government-Institut. Prof. Walser ist Beirat der Initiative BPM4eGov.

 Prof. Dr. Konrad Walser

Prof. Dr. Konrad Walser, Berner Fachhochschule